Die Gesundheit des Bully's

 

 

Bully's Gesundheit --> Die Französische Bulldogge im Focus

 

Die Geschichte von Mückle, der kleinen französischen Bulldogge

 

Endlich war es soweit, Herrchens Traum- ein kleines dunkelgestromtes Bullymädchen zu besitzen - ging in Erfüllung. Endlich war es soweit! Viele, viele Kilometer sind wir gefahren,

aus bestem Hause war sie, unsere Mücke, 9 Wochen war sie alt, klein frech und unglaublich flink.

Sofort lebte sie sich in unser kleines Rudel ein, problemlos und friedlich. Doch was war das?? Im Alter von 7 Monaten fing Mücke plötzlich an zu hinken. Es wurde schlimmer und ein

Röntgenbild zeigte Schreckliches. Mücke hat Keilwirbel, die Wirbelsäule total verwachsen! Den tierärztlichen Rat - einschläfern - konnten wir nicht akzeptieren. Diesen lebhaften Hund?

Niemals! Solange sie Freude am Leben hat!

Sie hat gelernt, dass Treppensteigen und aus dem Auto springen verboten ist. Inzwischen sind 2 1/2 Jahre vergangen. Sie spielt, hat Lebensfreude und Kraft und sie wickelt ihr Herrchen um den Finger. Nachts schläft sie in seinen Armen.

Genau vor einem Jahr hat sie einen Knochen verschluckt, den sie irgendwo gefunden hat. Er hatte sich so unglücklich an der Herzbasis festgesteckt, dass es nicht zu

operieren war. Wieder einschläfern, keine Chance. Ein letzter Versuch, der 3 Stunden dauerte, den Knochen mit einer Gartenschlauch dicken Sonde in den Magen zu schieben, gelingt. Anschließend wurde er aus dem Magen herausoperiert. Unsere Nerven lagen blank. Nach drei Tagen konnten wir Mücke aus der Tierklinik abholen. Sie war fröhlich wie immer.

Sie ist ein Überlebenskünstler - nach dem Motto - mach's Beste draus. Und immer wenn es mir mal nicht so gut geht, denke ich an unsere kleine Mücke. Sie war ein Energiebündel, hat nie

aufgeben und war immer fröhlich. Mücke wurde trotz immer wiederkehrenden Schmerzattacken fast acht Jahre alt, bis wir uns entschließen mussten, den letzten Weg mit ihr

zu gehen.

Dem Mückle zuliebe, trotz unseres großen Schmerzes. Vergessen werden wir sie nie…

Mücke 24.01.1996 - 02.06.2003
Wir haben ihr so viel zu verdanken…

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Diese Geschichte habe ich in den Tagen nach Mückes Tod geschrieben und sie nun bewusst wieder hervorgeholt.
Immer wenn ich erfahren muss, dass Bullys wegen kaputtem Rücken leiden und/oder sterben müssen, spüre ich Mücke neben mir.

Ich habe damals 1996 !! das erste Mal den Begriff Keilwirbel gehört, habe begonnen zu recherchieren und den Kampf gegen dieses Bullyübel aufgenommen. Ist nicht immer einfach gewesen, aber mit dem
„zweifelhaften“ Erfolg, dass der Begriff Keilwirbel in den vergangenen Jahren zwar in aller Munde ist, aber die Münder es nicht geschafft haben, den vielen 'Mückles' ihr Leid zu ersparen.
Mit Ehrlichkeit und Konsequenz und weniger Eigennutz in der Zucht wäre es in all den Jahren möglich gewesen!


HEUTE 2O13 !!! kann ich nur noch appellieren: Bitte verharmlost dies nicht, Schmerzen tun weh…auch wenn sie vielleicht!! erst im Alter kommen.

 

Keilwirbel und Kyphose bei der Französischen Bulldogge!

 

Artikel zu Wirbelproblemen:

In der Verbandszeitschrift des DHSU, dem DHSU-Journal erschien von uns in der Ausgabe 1/2006 ein Artikel der auf die Wirbelproblematik bei den Bullies und die Bedeutung für die Zucht eingeht. Zum Artikel hier klicken.

 

In der gleichen Ausgabe erschien als Nachdruck aus der Bully-Post ein Artikel von Dr. Ernst Stuttgaet, der darauf eingeht, was man bei der Aufzucht von jungen Bullies berücksichtigen sollte, damit diese später ein Leben lang fit sind. Hier klicken

 

Die Problematik der Farbe Blau:

Die Problematik der Farbe BLAU (es hat den Bully auch erreicht!!) und auch anderer verdünnten Farben wie LILAC, ISABELL, APRICOT, CREME!
Lesen Sie mehr darüber hier:
 

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